Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
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Hormone sind für die endokrine Regulation von Körperfunktionen verantwortlich. Sie sind chemische Botenstoffe, die von endokrinen Drüsen und/oder endokrinen Zellen in anderen Organen (Niere, Herz, usw.) produziert werden. Die Hormone gelangen direkt in den Blutstrom und werden zu den Zielzellen transportiert. Dort binden sie an ihre Zellrezeptoren und entfalten so ihre spezifischen Wirkungen. Die Haupthormondrüsen im Körper sind Hypophyse, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebennieren, Pankreas, Ovarien und Hoden. Der Hypothalamus ist ein wesentlicher Bestandteil des zentralen Nervensystems und er produziert auch Hormone. Deswegen wird er als neuroendokrines Organ bezeichnet. Der Hypothalamus hat eine direkte Gefäßverbindung zum Hypophysenvorderlappen. Nervenzellen des Hypothalamus geben in dieses Pfortadersystem fördernde und hemmende Hormone ab, die wiederum die Freisetzung von Hormonen aus der Hypophyse regulieren. Jedes primäre Hormon des Hypophysenvorderlappens hat ein zugehöriges hypothalamisches Releasing-Hormon („Freisetzungshormon“), das oft auch als Releasing-Faktor bezeichnet wird (das Gonadotropin Releasing-Hormon stimuliert die Freisetzung der beiden Gonadotropine aus dem Hypophysenvorderlappen, d. h. die Freisetzung des luteinisierenden und des Follikel-stimulierenden Hormons).  

Folgende Hormone, ihre Releasing-Faktoren und weitere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlichen biologischen Effekten sind verboten.  
  1. Erythropoietin (EPO) ist ein Glykoprotein-Hormon, das von den Nieren (85%) und der Leber (15%) an das Blut abgegeben wird. Stimulus dafür ist die Hypoxie (Sauerstoffmangel).  
  2. Das humane Wachstumshormon (hGH) ist ein Peptidhormon, das vom Hypophysenvorderlappen sezerniert wird. Das hypothalamische Releasing-Hormon für hGH (GHRH) und wahrscheinlich auch Ghrelin stimulieren die hGH Freisetzung. Neben seinen direkten Effekten auf Zielzellen stimuliert hGH auch die Synthese des Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktors 1 (IGF-1) in allen Geweben. In den meisten Geweben hat IGF-1 lokale Wirkungen, doch die Leber gibt es ins Blut ab. Der Mechano-Wachstumsfaktor (MGF) entsteht durch alternatives Spleissen des IGF-1 Gens. Er wird im Skelettmuskel exprimiert.
  3. Die beiden Gonadotropine luteinisierendes Hormon (LH) und humanes Choriongonadotropin (hCG) sind nur bei Männern verboten. LH ist ein Glykoprotein aus dem Hypophysenvorderlappen, das die sekretorische und keimzellenbildende Funktion von Hoden und Ovarien reguliert. Das Gonadotropin Releasing-Hormon aus dem Hypothalamus (GnRH) stimuliert die Freisetzung von LH. Das Humane Chorion-Gonadotropin (hCG) ist ein Plazentahormon. Sein Vorhandensein in Plasma und Urin ist eines der frühesten Anzeichen für eine Schwangerschaft und Basis aller Schwangerschaftstest. Geringe Mengen von hCG werden bei beiden Geschlechtern auch von verschiedenen Tumoren sezerniert und können dann als Tumormarker dienen.  
  4. Insulin wird von den β-Zellen der Langerhans´schen Inseln im endokrinen Pankreas gebildet und dann freigesetzt. Es wirkt hauptsächlich auf den Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel. Es ist ausschließlich zur Behandlung von Athleten mit einem bekanntem Insulin abhängigem Diabetes mellitus erlaubt.  
  5. Corticotropin (Adrenocorticotropes Hormon, ACTH) wird im Hypophysenvorderlappen produziert und reguliert die Freisetzung von Steroidhormonen aus der Nebennierenrinde. Unter dem Einfluss verschiedener Stressoren setzt der Hypothalamus Corticotropin Releasing-Hormon (CRH) frei, das wiederum die Freisetzung von ACTH stimuliert.

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