Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
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Beta-Blocker werden zur Behandlung von Herzerkrankungen benutzt. Sie haben verschiedene Anwendungsgebiete, werden aber vor allem bei Herzrhythmusstörungen und in der Nachbehandlung eines Herzinfarkts zum Herzschutz eingesetzt. Sie senken die Pulsfrequenz und den Blutdruck und reduzieren die Erregbarkeit des Herzens. Weiterhin wird die Produktion schädlicher Substanzen reduziert, die im Körper bei Herzschwäche vermehrt produziert werden.   

Norepinephrin ist der Hauptneurotransmitter (Überträgerstoff) des sympathischen Nervensystems und wird bei Aktivierung des sympathischen Nervensystems freigesetzt. Betablocker besetzen die Beta-Rezeptorenstellen am Herzen und verhindern so, dass Adrenalin und Noradrenalin wirksam werden können: Sie blockieren die Andockstellen (=Rezeptoren). Somit verhindern Beta-Blocker die Aktivierung dieser Rezeptoren, sodass Katecholamine ihre Wirkung nicht entfalten können.  

Propranolol war der erste klinisch nutzbare Beta-Blocker (beta-adrenerge Rezeptorantagonist). Diese Substanz wird als der wichtigste Beitrag zur klinischen Medizin und Pharmakologie des 20. Jahrhunderts angesehen.    

Beta-blocker 1 de

Beta-blocker 2 de

Beta-blocker 3 de

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